Zellulose-Einblasdämmung

Zellulose-Einblasdämmung

Zellulose-Einblasdämmung

4 Antworten

  1. Hanke sagt:

    Hallo , wie ist das bei einer Zwischendecke ( Holzdecke die von unten verkleidet ist , also auf den Balken befindet sich noch Wohnraum , darunter ist ein Balken und die Decke wurde nur von unten verkleidet ohne Dämmung bzw , geht es da ja eher um Schallschutz, kann man das von unten einblasen? 15cm Luft ist dazwischen ?

    • Hallo Herr Hanke,
      vielen Dank für Ihre Nachricht und für Ihr Interesse an Zellulosedämmstoffen zum Einblasen in einer Zwischendecke.
      Theoretisch ist Ihr Ansatz richtig, denn die Zellulosedämmung weist einen guten schallspezifischen Widerstand aus.
      Praktisch wird die Ausführung nicht einfach, denn:

      1. Voraussichtlich müssen viele Löcher von unten gebohrt und nach dem gedämmt wurde, wieder verschlossen werden
      2. Beim Einschieben des Schlauchs wird die Konterlattung, die den Putzträger hält ev. Probleme bereiten, so dass noch mehr Löcher gebohrt werden müssen, damit ein einheitliches Ergebnis erreicht wird
      3. Während des Einblasvorganges besteht das Risiko, dass durch die Dämmung ev. der Putzträger sich wölbt? Oder gar nachgibt???

      Schallnebenwege durch Heizungsrohre und Versorgungsschächte bleiben von der Maßnahme unberührt.
      Auch die Übertragung durch flankierende Bauteile etc. bleibt erhalten.
      Beste Grüße
      Daniel Döbel

  2. Maurice Mattern sagt:

    Guten Tag,
    ich habe einen kleinen Raum im Keller meiner Nachbarn zum Tonstudio umfunktioniert ca15m^2, die Deckenhöhe beträgt 2 Meter dann kommt eine 2 cm Zwischendecke und dann ca 4 cm Luft.
    Nun hatte ich mich gefragt wie man diesen „Leerraum“ am besten füllen kann in Akkustischer hinsicht, nach langem Suchen kam mir entweder Steinwolle in den Sinn oder die einblastechnik.
    Könnten sie mir vielcht so ganz grob sagen von welchem preis man bei solch einer ich denke mal ungewöhnlich kleiner Menge man sprechen kann ?

    MfG RHG-Studios Maurice Mattern

    • Hallo Herr Mattern,
      vielen Dank für Ihre Nachricht.
      Das Einblasen Zelluloseflocken ist in einer so geringen Stärke (40mm) nicht möglich.
      Bei der Zellulosedämmung werden Hohlräume benötigt, in die zunächst der Einblas-Schlauch eingeschoben wird und beim Befüllen allmählich aus der Öffnung wieder rausgezogen wird.
      Wenn die Decke bei Ihnen noch nicht verschlossen ist, dann würde ich eher eine Holzfaserplatte empfehlen, die gelichzeitig Schalldämmung und Verkleidung ist.
      Holzfaserplatten weisen einen sehr guten schallspezifischen Widerstand aus.
      Beste Grüße
      Daniel Döbel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.