Kalkfarbe – ökologisch, diffusionsoffen und natürlich

DomoNatur-Kalkfarbe

DomoNatur-Kalkfarbe

Kalkfarbe – Naturfarben aus Kalk stellen die einfachste Anwendung von Naturkalk beim Bauen und in der Renovierung dar. Unsere Kalkfarben werden auf Sumpfkalkbasis hergestellt und eignet sich sowohl für den Anstrich im Innenbereich als auch für Ihre Hausfassade im Außenbereich.

Kalkfarbe aus Sumpfkalk erhalten Sie im Öko Bau-Zentrum im Farbton naturweiß und angemischt auch in vielen anderen Farbvarianten.

Kalkfarbe – hygienischer, antibakterieller Anstrich auf Sumpfkalkbasis

Kalkfarbe eignet sich für Neu- und Altbauten. Unsere Kalkfarben werden ohne synthetische Zusätze aus Sumpfkalk hergestellt. Sie sind diffusionsoffen, kapillarleitend und werden aufgrund der sehr guten feuchtigkeitsregulierenden Wirkung erfolgreich in historischen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden eingesetzt.

hoher ph-Wert Kalkfarbe

HAGA-Natur Kalkfarbe mit hohem ph-Wert

Die Kalkfarbe ist von Natur aus antibakteriell, ästhetisch schön und auch einfach anzuwenden. Speziell in Wohnräumen mit Schimmelpilzgefahr eignet Sie sich gut, um schnell und wirkungsvoll Wohnschimmel vorzubeugen.

Kalk ist ein weißes Farbpigment und Bindemittel in einem und benötigt keine chemisch-synthetischen Zugaben. Kalkfarbe aus Sumpfkalk verfügt über eine sehr hohe Deckkraft und kann mit Pinsel, Rolle und auch Spritzgerät verarbeitet werden.

Die HAGA-Natur und die DomoNatur Kalkfarbe steht Ihnen gebrauchsfertig in verschiedenen Größen zur Verfügung. Bei Bedarf lässt Sie sich mit Wasser etwas verdünnen und mit kalkechten Pigmenten einfärben.

Kalkfarbe – Untergrund und Vorbehandlung

Ist der Untergrund stabil, tragfähig und mineralisch (Kalkputz, Lehmputz, Zementputz etc.) braucht es zum Auftragen der Kalkfarbe keiner speziellen Vorbehandlung.

Besteht der Untergrund aus alten Dispersionsanstrichen, Fermacell-Platten, Gipskartonplatten oder aus reinem Gipsputz, dann wird im Innenbereich vor dem Anstrich eine Mineralputzgrundierung gestrichen. Alte Latex- und Ölfarben (glänzende Anstriche) sind zuvor restlos zu entfernen oder zumindest mit einer starken Laugen vorzubehandeln.

Handwerker

Für Sie im Einsatz – unsere Handwerker

Im Außenbereich muss auf alten Dispersionsanstrichen als Grundierung die HAGA Mineralputzgrundierung grob gestrichen werden. Sie hat einen höheren Sandanteil und bietet auch auf stark bewitterten Fassaden der Kalkfarbe einen guten und dauerhaften Halt.

Wünschen Sie eine persönliche Beratung zum Einsatz von Kalkfarben in Ihrem Haus?

Wir sind gerne Ihr Ansprechpartner! Rufen Sie uns an, oder kommen Sie in einer unserer Ausstellungen in Kassel, in Caldern bei Marburg oder in Gießen vorbei. Selbstverständlich übernehmen unsere Handwerker für Sie auch den Anstrich. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt!

Produktvideo zur HAGA Kalkfarbe aus Sumpfkalk

2 Antworten

  1. Kerstin Nolte sagt:

    Guten Tag,
    wir bauen gerade ein Holzrahmenbau-Haus und möchten die Malerarbeiten gerne selber machen. Die Innenwände sind aus Gipskarton. Gerne würde wir mit Kalkfarbe streichen. Da wir uns eine Q3 Spachtelung nicht wirklich zutrauen, tendieren wir zu Q2 und würden dann ein Malervlies anbringen. Zum einen haben wir gehört, dass es Rissbildung verhindert und evtl die nicht ganz profimäßige Verspachtlung etwas kaschieren kann. Würde gerne Ihre Meinung dazu hören.
    Vieln Dank vorab und beste Grüße
    Kerstin Nolte

    • Hallo Frau Nolte,
      vielen Dank für Ihre Nachricht bezüglich einer Kalkfarbe auf Gipskartonplatten und Malervlies.

      Ihre Idee für einen Wohnraum eine Kalkfarbe aus Sumpfkalk einzusetzen ist sehr gut.
      Leider eignen sich als Untergrund weder die Gipskartonplatten noch der Malervlies, weil sie nicht mineralisch sind.
      Dieses Manko kann mit dem Voranstrich mit einer Mineralputzgrundierung ausgeglichen werden.

      Decken- und Wandflächen übernehmen in Wohnräumen eine wichtige Funktion.
      Sie bilden zusammengerechnet eine sehr große Oberfläche, die beim Feuchtigkeitsausgleich als Puffer dienen soll.

      Die Wasseraffinität von Gips in Form von Gipskartonplatten ist gegenüber einer mit Kalk- oder Lehmputz verputzten Wand geringer.
      Damit das Malerviels auf die Flächen geklebt wird, muss die Saugfähigkeit des Untergrundes aus Papier zuvor mit einem Tiefengrund herabgesetzt werden.
      In der Regel handelt es sich beim Tiefengrund und Kleber um Kunstharzprodukte.
      Welchen Einfluss diese auf die Raumluftqualität haben, ist schwierig zu sagen.
      Den Feuchtigkeitsausgleich werden sie jedenfalls nicht fördern.

      Unsere Empfehlung:
      Lassen Sie die Gipskartonlatten zumindest im Nahtbereich unter Einlage einer Gewebearmierung spachteln und schleifen.
      Damit wird einer Rissbildung vorgebeugt.
      Für den Anstrich können Sie die DomoNatur Mineralputzgrundierung verwenden.
      Dieser Voranstrich liefert den mineralischen Teil, den die Kalkfarbe zum Abbinden benötigt.
      Die Mineralputzgrundierung “klebt” durch natürliche Zellulose und ist bereits weiß.
      Als Endanstrich können Sie mit der weißen oder abgetönten Kalkfarbe aus Sumpfkalk herstellen.

      Alternativ zum Gipskarton könnten Sie in Schlaf- und Kinderzimmern ev. auch Wandflächen teilweise mit Lehmputz oder Kalkputz ausführen.
      Als Untergrund eigenen sich zum Beispiel 20mm starke Holzfaserplatten, die der Trockenbauer anstelle des Gipskartons verwenden könnte.
      Beide Putze werden unter Einlage einer Gewebearmierung flächig geputzt.
      Die Verarbeitung von Lehmputz ist für Laien einfacher, da beim Putzen kein Zeitdruck besteht.
      Der Lehmputz wird fest durch trocknen und solange die Flächen ausreichend feucht sind, lassen sie sich gut bearbeiten.

      Beste Grüße
      Daniel Döbel

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