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	Kommentare zu: Kalkfarbe und Kalkstreichputz &#8211; ökologisch, diffusionsoffen, natürlich	</title>
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	<description>Naturbaustoffe für gesundes Wohnen: Lehmbau, Massivholzdielen, Naturfarben, Kalk, Dämmstoffe, Luftdichtung</description>
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		<title>
		Von: Daniel Döbel		</title>
		<link>https://oeko-zentrum.de/kalkfarbe/#comment-2806</link>

		<dc:creator><![CDATA[Daniel Döbel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 11:24:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://oeko-zentrum.de/?page_id=1969#comment-2806</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://oeko-zentrum.de/kalkfarbe/#comment-2738&quot;&gt;Kerstin Nolte&lt;/a&gt;.

Hallo Frau Nolte,
vielen Dank für Ihre Nachricht bezüglich einer Kalkfarbe auf Gipskartonplatten und Malervlies.

Ihre Idee für einen Wohnraum eine Kalkfarbe aus Sumpfkalk einzusetzen ist sehr gut.
Leider eignen sich als Untergrund weder die Gipskartonplatten noch der Malervlies, weil sie nicht mineralisch sind.
Dieses Manko kann mit dem Voranstrich mit einer Mineralputzgrundierung ausgeglichen werden.

Decken- und Wandflächen übernehmen in Wohnräumen eine wichtige Funktion. 
Sie bilden zusammengerechnet eine sehr große Oberfläche, die beim Feuchtigkeitsausgleich als Puffer dienen soll.

Die Wasseraffinität von Gips in Form von Gipskartonplatten ist gegenüber einer mit Kalk- oder Lehmputz verputzten Wand geringer.
Damit das Malerviels auf die Flächen geklebt wird, muss die Saugfähigkeit des Untergrundes aus Papier zuvor mit einem Tiefengrund herabgesetzt werden.
In der Regel handelt es sich beim Tiefengrund und Kleber um Kunstharzprodukte.
Welchen Einfluss diese auf die Raumluftqualität haben, ist schwierig zu sagen.
Den Feuchtigkeitsausgleich werden sie jedenfalls nicht fördern.

&lt;strong&gt;Unsere Empfehlung:&lt;/strong&gt;
Lassen Sie die Gipskartonlatten zumindest im Nahtbereich unter Einlage einer Gewebearmierung spachteln und schleifen.
Damit wird einer Rissbildung vorgebeugt.
Für den Anstrich können Sie die DomoNatur Mineralputzgrundierung verwenden.
Dieser Voranstrich liefert den mineralischen Teil, den die Kalkfarbe zum Abbinden benötigt.
Die Mineralputzgrundierung &quot;klebt&quot; durch natürliche Zellulose und ist bereits weiß.
Als Endanstrich können Sie mit der weißen oder abgetönten Kalkfarbe aus Sumpfkalk herstellen.

&lt;strong&gt;Alternativ&lt;/strong&gt; zum Gipskarton könnten Sie in Schlaf- und Kinderzimmern ev. auch Wandflächen teilweise mit Lehmputz oder Kalkputz ausführen.
Als Untergrund eigenen sich zum Beispiel 20mm starke Holzfaserplatten, die der Trockenbauer anstelle des Gipskartons verwenden könnte.
Beide Putze werden unter Einlage einer Gewebearmierung flächig geputzt. 
Die Verarbeitung von Lehmputz ist für Laien einfacher, da beim Putzen kein Zeitdruck besteht.
Der Lehmputz wird fest durch trocknen und solange die Flächen ausreichend feucht sind, lassen sie sich gut bearbeiten.

Beste Grüße
Daniel Döbel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://oeko-zentrum.de/kalkfarbe/#comment-2738">Kerstin Nolte</a>.</p>
<p>Hallo Frau Nolte,<br />
vielen Dank für Ihre Nachricht bezüglich einer Kalkfarbe auf Gipskartonplatten und Malervlies.</p>
<p>Ihre Idee für einen Wohnraum eine Kalkfarbe aus Sumpfkalk einzusetzen ist sehr gut.<br />
Leider eignen sich als Untergrund weder die Gipskartonplatten noch der Malervlies, weil sie nicht mineralisch sind.<br />
Dieses Manko kann mit dem Voranstrich mit einer Mineralputzgrundierung ausgeglichen werden.</p>
<p>Decken- und Wandflächen übernehmen in Wohnräumen eine wichtige Funktion.<br />
Sie bilden zusammengerechnet eine sehr große Oberfläche, die beim Feuchtigkeitsausgleich als Puffer dienen soll.</p>
<p>Die Wasseraffinität von Gips in Form von Gipskartonplatten ist gegenüber einer mit Kalk- oder Lehmputz verputzten Wand geringer.<br />
Damit das Malerviels auf die Flächen geklebt wird, muss die Saugfähigkeit des Untergrundes aus Papier zuvor mit einem Tiefengrund herabgesetzt werden.<br />
In der Regel handelt es sich beim Tiefengrund und Kleber um Kunstharzprodukte.<br />
Welchen Einfluss diese auf die Raumluftqualität haben, ist schwierig zu sagen.<br />
Den Feuchtigkeitsausgleich werden sie jedenfalls nicht fördern.</p>
<p><strong>Unsere Empfehlung:</strong><br />
Lassen Sie die Gipskartonlatten zumindest im Nahtbereich unter Einlage einer Gewebearmierung spachteln und schleifen.<br />
Damit wird einer Rissbildung vorgebeugt.<br />
Für den Anstrich können Sie die DomoNatur Mineralputzgrundierung verwenden.<br />
Dieser Voranstrich liefert den mineralischen Teil, den die Kalkfarbe zum Abbinden benötigt.<br />
Die Mineralputzgrundierung &#8222;klebt&#8220; durch natürliche Zellulose und ist bereits weiß.<br />
Als Endanstrich können Sie mit der weißen oder abgetönten Kalkfarbe aus Sumpfkalk herstellen.</p>
<p><strong>Alternativ</strong> zum Gipskarton könnten Sie in Schlaf- und Kinderzimmern ev. auch Wandflächen teilweise mit Lehmputz oder Kalkputz ausführen.<br />
Als Untergrund eigenen sich zum Beispiel 20mm starke Holzfaserplatten, die der Trockenbauer anstelle des Gipskartons verwenden könnte.<br />
Beide Putze werden unter Einlage einer Gewebearmierung flächig geputzt.<br />
Die Verarbeitung von Lehmputz ist für Laien einfacher, da beim Putzen kein Zeitdruck besteht.<br />
Der Lehmputz wird fest durch trocknen und solange die Flächen ausreichend feucht sind, lassen sie sich gut bearbeiten.</p>
<p>Beste Grüße<br />
Daniel Döbel</p>
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		<title>
		Von: Kerstin Nolte		</title>
		<link>https://oeko-zentrum.de/kalkfarbe/#comment-2738</link>

		<dc:creator><![CDATA[Kerstin Nolte]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 13:12:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://oeko-zentrum.de/?page_id=1969#comment-2738</guid>

					<description><![CDATA[Guten Tag,
wir bauen gerade ein Holzrahmenbau-Haus und möchten die Malerarbeiten gerne selber machen. Die Innenwände sind aus Gipskarton. Gerne würde wir mit Kalkfarbe streichen. Da wir uns eine Q3 Spachtelung nicht wirklich zutrauen, tendieren wir zu Q2 und würden dann ein Malervlies anbringen. Zum einen haben wir gehört, dass es Rissbildung verhindert und evtl die nicht ganz profimäßige Verspachtlung etwas kaschieren kann. Würde gerne Ihre Meinung dazu hören. 
Vieln Dank vorab und beste Grüße
Kerstin Nolte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,<br />
wir bauen gerade ein Holzrahmenbau-Haus und möchten die Malerarbeiten gerne selber machen. Die Innenwände sind aus Gipskarton. Gerne würde wir mit Kalkfarbe streichen. Da wir uns eine Q3 Spachtelung nicht wirklich zutrauen, tendieren wir zu Q2 und würden dann ein Malervlies anbringen. Zum einen haben wir gehört, dass es Rissbildung verhindert und evtl die nicht ganz profimäßige Verspachtlung etwas kaschieren kann. Würde gerne Ihre Meinung dazu hören.<br />
Vieln Dank vorab und beste Grüße<br />
Kerstin Nolte</p>
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